Eigene Zellen, gemeinsame Verantwortung
Viele Spieler übernehmen je eine reale Feldzelle. Nachbarzellen hängen zusammen – man hilft sich, verhandelt und reagiert gemeinsam auf Probleme.
Auf einem realen Feld in Krefeld erfasst der Feldroboter DAVEGI jede einzelne Pflanze. Im Spiel entscheidest du, was passieren soll – und DAVEGI setzt es draußen im Feld tatsächlich um. Digital gedacht, real gehandelt.
Was du im Spiel siehst, ist kein erfundenes Feld: Jede Pflanze steht an ihrer echten Position auf dem Acker. Und was du im Spiel tust, bleibt nicht im Spiel – es wird zur Aufgabe für den realen Roboter.
Drohnenaufnahme des echten Gemüsefelds mit DAVEGI.
Automatisch aus echten Pflanzendaten aufgebaut.
Vier Bausteine greifen bereits real ineinander. Kein Konzept, kein Rendering – ein spielbarer Durchstich vom echten Feld bis zurück ins Feld.
Auf dem Versuchsfeld in Krefeld wachsen echte Kulturen – Salate, Kohl und mehr. Dieses Feld ist der Ausgangspunkt: Jede Pflanze, die im Spiel erscheint, existiert dort draußen wirklich, an ihrer exakten Position.
Standort: Vorderorbroich 35, 47839 Krefeld (NRW).
DAVEGI ist ein solarbetriebener Feldroboter, der das Beet systematisch abfährt. Eine KI erkennt jede Pflanze in Echtzeit, der Roboter hält an, erfasst Bild und exakte Position und schickt das Paket sicher an die zentrale Datenbank.
Aufnahme und Ausführung laufen im Prototyp bewusst unter menschlicher Aufsicht.
In Unity wird aus den echten Daten eine begehbare Spielwelt: einmal aus der Vogelperspektive zum Planen, einmal in der Third-Person-Ansicht mitten im Feld. Live-Wetter, Pflege-Werkzeuge, Quests und ein Bildungs-Quiz machen daraus ein echtes Spiel.
Wetterdaten kommen im 15-Minuten-Takt live aus Krefeld.
Der Kreis schließt sich: Deine Entscheidung im Spiel landet in einer Aktions-Warteschlange, wird geprüft und von DAVEGI im realen Feld ausgeführt. Beim nächsten Scan siehst du die Folgen.
DAVEGI erfasst Pflanze, Bild und Position.
Daten landen in der zentralen Feld-DB.
Das Spiel baut das Feld 1:1 nach.
Du handelst – z. B. eine Pflanze gießen.
DAVEGI setzt es im echten Feld um.
RoboField ist mehr als Gießen per Klick. Du verkettest Beobachtungen, Bedingungen und Aktionen zu Routinen, die DAVEGI eigenständig abarbeitet – wie eine Produktionslinie in einem Aufbauspiel, nur für ein echtes Feld. Wer Spiele wie Factorio mag, wird sich sofort zuhause fühlen.
Automatisch ablaufendes Konzept-Modell – drei Routinen, dasselbe Feld: zu viel, zu wenig, maßvoll. Im Spiel baust du solche Routinen selbst. Die Automatik-Routinen und die Teleoperation sind Teil der nächsten Ausbaustufe – im heutigen Prototyp löst du Aktionen noch einzeln aus.
Kommt DAVEGI nicht weiter, kann ein Mensch aus der Ferne direkt eingreifen – innerhalb enger, fest programmierter Grenzen, damit im Feld nichts beschädigt werden kann. So wird echte Feldarbeit auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zugänglich: ein Beitrag zu Teilhabe und den UN-Nachhaltigkeitszielen.
Der Prototyp beweist, dass die Kopplung funktioniert. Als Nächstes wird daraus ein Beteiligungssystem, in dem viele Menschen zusammen ein echtes Feld bewirtschaften.
Viele Spieler übernehmen je eine reale Feldzelle. Nachbarzellen hängen zusammen – man hilft sich, verhandelt und reagiert gemeinsam auf Probleme.
Der Automatik-Baukasten wird ausgebaut: wiederkehrende Routinen, begrenzte DAVEGI-Zeit strategisch einteilen, Teleoperation sicher freigeben.
Jede Pflanze bekommt eine nachvollziehbare Geschichte – von der Saat über jede Entscheidung bis zur Ernte und der persönlichen Lieferung oder Spende.
Automatisierte, geplante Feld-Scans und schnellere Ausführung halten den digitalen Zwilling laufend aktuell – idealerweise taggleich.
Ehrlich abgegrenzt: Die reale Handlungsschleife läuft heute als Prototyp. Multiplayer-Zellen, ausgebaute Automatik-Routinen, Teleoperation und Pflanzen-Biografien sind der geplante nächste Schritt.
RoboField holt Menschen zurück ans Feld. Wer eine echte Pflanze über eine Saison begleitet, versteht, dass gute Entscheidungen manchmal heißen: bewusst nicht zu handeln. Ressourcen sind begrenzt, Ökologie ist vernetzt, und jede einzelne Pflanze zählt.
Gesundheit und Entwicklung werden individuell sichtbar – nicht nur als Gesamtertrag.
Wasser, Roboterzeit und Eingriffe kosten – Überversorgung lohnt sich nicht. Strategie schlägt Aktionismus.
Über Teleoperation können auch Menschen mit Einschränkungen aktiv Feldarbeit leisten – Bildung und Teilhabe im Sinne der SDGs.
Auf Grundlage des funktionierenden Prototyps bereiten ORB gGmbH und Landhouz GmbH ein Forschungsvorhaben vor, das den Bildungseffekt des Ansatzes wissenschaftlich prüft – ergebnisoffen und mit kontrolliertem Studiendesign.
Leitfrage: Kann gamifizierte Partizipation unnötige Bewässerungs- und Pflegeeingriffe reduzieren, ohne Pflanzengesundheits- und Ertragsschwellen zu verletzen – und vermittelt sie den Teilnehmenden dabei messbare Kompetenz für verhältnismäßiges Handeln?
Wird verhältnismäßiges, evidenzbasiertes Entscheiden – einschließlich begründeten Nicht-Handelns – messbar gelernt? Geprüft im Prä-Post-Design gegen eine nicht-gamifizierte Kontrollgruppe, bewertet durch verblindete Rater.
Bewässerungswasserverbrauch und robotischer Eingriffsaufwand, gemessen über zwei Vegetationsperioden auf replizierten, randomisiert geblockten Parzellen gegen einen regelbasierten Referenz-Controller.
Laufzeit
24 Monate, zwei Vegetationsperioden
Studienkohorte
Erwachsene (Auszubildende / Studierende)
Ausführung
Roboter als primärer Ausführender, protokolliert
Publikation
Ergebnisoffen, in beide Richtungen
Vorarbeiten: Die bidirektionale Kopplung zwischen Spielumgebung, ORB-FMS und dem Feld in Krefeld wurde im Vorgängerprojekt RoboField Guardian aufgebaut und im Realbetrieb validiert – gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW (2025). Das geplante Vorhaben finanziert keine Infrastruktur, sondern ausschließlich die methodische Innovation und ihre Evaluation.
Für das Vorhaben suchen wir eine bildungswissenschaftliche Partnerschaft (Kompetenz-Messinstrument, Ethik, verblindete Bewertung – finanzierte Rolle) sowie eine unabhängige agronomische Validierung des Versuchsdesigns.
Ehrlich abgegrenzt: Das Forschungsvorhaben befindet sich in Vorbereitung; über eine Förderung ist nicht entschieden. Nicht Gegenstand der Studie sind Aussaat, Ernte, chemischer Pflanzenschutz und Biodiversitätswirkungen.
Ob Schule, Kita, Kommune, Forschungs- oder Förderpartner: Wir entwickeln RoboField gemeinsam zur nächsten Stufe – ein verständliches, übertragbares Beteiligungsprojekt für nachhaltige Landwirtschaft.
Gespräch anfragenOder direkt per E-Mail: thimm@a-i.land · souhali@a-i.land
Auf einem realen Feld in Krefeld erfasst der Feldroboter DAVEGI jede einzelne Pflanze. Im Spiel entscheidest du, was passieren soll – und DAVEGI setzt es draußen im Feld tatsächlich um. Digital gedacht, real gehandelt.
Was du im Spiel siehst, ist kein erfundenes Feld: Jede Pflanze steht an ihrer echten Position auf dem Acker. Und was du im Spiel tust, bleibt nicht im Spiel – es wird zur Aufgabe für den realen Roboter.
Drohnenaufnahme des echten Gemüsefelds mit DAVEGI.
Automatisch aus echten Pflanzendaten aufgebaut.
Vier Bausteine greifen bereits real ineinander. Kein Konzept, kein Rendering – ein spielbarer Durchstich vom echten Feld bis zurück ins Feld.
Auf dem Versuchsfeld in Krefeld wachsen echte Kulturen – Salate, Kohl und mehr. Dieses Feld ist der Ausgangspunkt: Jede Pflanze, die im Spiel erscheint, existiert dort draußen wirklich, an ihrer exakten Position.
Standort: Vorderorbroich 35, 47839 Krefeld (NRW).
DAVEGI ist ein solarbetriebener Feldroboter, der das Beet systematisch abfährt. Eine KI erkennt jede Pflanze in Echtzeit, der Roboter hält an, erfasst Bild und exakte Position und schickt das Paket sicher an die zentrale Datenbank.
Aufnahme und Ausführung laufen im Prototyp bewusst unter menschlicher Aufsicht.
In Unity wird aus den echten Daten eine begehbare Spielwelt: einmal aus der Vogelperspektive zum Planen, einmal in der Third-Person-Ansicht mitten im Feld. Live-Wetter, Pflege-Werkzeuge, Quests und ein Bildungs-Quiz machen daraus ein echtes Spiel.
Wetterdaten kommen im 15-Minuten-Takt live aus Krefeld.
Der Kreis schließt sich: Deine Entscheidung im Spiel landet in einer Aktions-Warteschlange, wird geprüft und von DAVEGI im realen Feld ausgeführt. Beim nächsten Scan siehst du die Folgen.
DAVEGI erfasst Pflanze, Bild und Position.
Daten landen in der zentralen Feld-DB.
Das Spiel baut das Feld 1:1 nach.
Du handelst – z. B. eine Pflanze gießen.
DAVEGI setzt es im echten Feld um.
RoboField ist mehr als Gießen per Klick. Du verkettest Beobachtungen, Bedingungen und Aktionen zu Routinen, die DAVEGI eigenständig abarbeitet – wie eine Produktionslinie in einem Aufbauspiel, nur für ein echtes Feld. Wer Spiele wie Factorio mag, wird sich sofort zuhause fühlen.
Automatisch ablaufendes Konzept-Modell – drei Routinen, dasselbe Feld: zu viel, zu wenig, maßvoll. Im Spiel baust du solche Routinen selbst. Die Automatik-Routinen und die Teleoperation sind Teil der nächsten Ausbaustufe – im heutigen Prototyp löst du Aktionen noch einzeln aus.
Kommt DAVEGI nicht weiter, kann ein Mensch aus der Ferne direkt eingreifen – innerhalb enger, fest programmierter Grenzen, damit im Feld nichts beschädigt werden kann. So wird echte Feldarbeit auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zugänglich: ein Beitrag zu Teilhabe und den UN-Nachhaltigkeitszielen.
Der Prototyp beweist, dass die Kopplung funktioniert. Als Nächstes wird daraus ein Beteiligungssystem, in dem viele Menschen zusammen ein echtes Feld bewirtschaften.
Viele Spieler übernehmen je eine reale Feldzelle. Nachbarzellen hängen zusammen – man hilft sich, verhandelt und reagiert gemeinsam auf Probleme.
Der Automatik-Baukasten wird ausgebaut: wiederkehrende Routinen, begrenzte DAVEGI-Zeit strategisch einteilen, Teleoperation sicher freigeben.
Jede Pflanze bekommt eine nachvollziehbare Geschichte – von der Saat über jede Entscheidung bis zur Ernte und der persönlichen Lieferung oder Spende.
Automatisierte, geplante Feld-Scans und schnellere Ausführung halten den digitalen Zwilling laufend aktuell – idealerweise taggleich.
Ehrlich abgegrenzt: Die reale Handlungsschleife läuft heute als Prototyp. Multiplayer-Zellen, ausgebaute Automatik-Routinen, Teleoperation und Pflanzen-Biografien sind der geplante nächste Schritt.
RoboField holt Menschen zurück ans Feld. Wer eine echte Pflanze über eine Saison begleitet, versteht, dass gute Entscheidungen manchmal heißen: bewusst nicht zu handeln. Ressourcen sind begrenzt, Ökologie ist vernetzt, und jede einzelne Pflanze zählt.
Gesundheit und Entwicklung werden individuell sichtbar – nicht nur als Gesamtertrag.
Wasser, Roboterzeit und Eingriffe kosten – Überversorgung lohnt sich nicht. Strategie schlägt Aktionismus.
Über Teleoperation können auch Menschen mit Einschränkungen aktiv Feldarbeit leisten – Bildung und Teilhabe im Sinne der SDGs.
Auf Grundlage des funktionierenden Prototyps bereiten ORB gGmbH und Landhouz GmbH ein Forschungsvorhaben vor, das den Bildungseffekt des Ansatzes wissenschaftlich prüft – ergebnisoffen und mit kontrolliertem Studiendesign.
Leitfrage: Kann gamifizierte Partizipation unnötige Bewässerungs- und Pflegeeingriffe reduzieren, ohne Pflanzengesundheits- und Ertragsschwellen zu verletzen – und vermittelt sie den Teilnehmenden dabei messbare Kompetenz für verhältnismäßiges Handeln?
Wird verhältnismäßiges, evidenzbasiertes Entscheiden – einschließlich begründeten Nicht-Handelns – messbar gelernt? Geprüft im Prä-Post-Design gegen eine nicht-gamifizierte Kontrollgruppe, bewertet durch verblindete Rater.
Bewässerungswasserverbrauch und robotischer Eingriffsaufwand, gemessen über zwei Vegetationsperioden auf replizierten, randomisiert geblockten Parzellen gegen einen regelbasierten Referenz-Controller.
Laufzeit
24 Monate, zwei Vegetationsperioden
Studienkohorte
Erwachsene (Auszubildende / Studierende)
Ausführung
Roboter als primärer Ausführender, protokolliert
Publikation
Ergebnisoffen, in beide Richtungen
Vorarbeiten: Die bidirektionale Kopplung zwischen Spielumgebung, ORB-FMS und dem Feld in Krefeld wurde im Vorgängerprojekt RoboField Guardian aufgebaut und im Realbetrieb validiert – gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW (2025). Das geplante Vorhaben finanziert keine Infrastruktur, sondern ausschließlich die methodische Innovation und ihre Evaluation.
Für das Vorhaben suchen wir eine bildungswissenschaftliche Partnerschaft (Kompetenz-Messinstrument, Ethik, verblindete Bewertung – finanzierte Rolle) sowie eine unabhängige agronomische Validierung des Versuchsdesigns.
Ehrlich abgegrenzt: Das Forschungsvorhaben befindet sich in Vorbereitung; über eine Förderung ist nicht entschieden. Nicht Gegenstand der Studie sind Aussaat, Ernte, chemischer Pflanzenschutz und Biodiversitätswirkungen.
Ob Schule, Kita, Kommune, Forschungs- oder Förderpartner: Wir entwickeln RoboField gemeinsam zur nächsten Stufe – ein verständliches, übertragbares Beteiligungsprojekt für nachhaltige Landwirtschaft.
Gespräch anfragenOder direkt per E-Mail: thimm@a-i.land · souhali@a-i.land
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